SUMMER SCHOOL

NEU IN 2026:

Jazz-Intensiv-Workshop für Studieninteressierte an der Hochschule für Musik Mainz

Sonntag 1.März 2026 in der Hochschule für Musik Mainz

Dieser Tag richtet sich an junge Musiker*innen welche sich auf eine Eignungsprüfung vorbereiten möchten und ihr Instrument sowie grundlegende improvisatorische Fähigkeiten und Kenntnisse im Jazz beherrschen.

Am Sonntag 1.März 2026 lädt die Jazzabteilung alle Interessent*innen, die sich für ein Studium an der Jazzabteilung der HfM Mainz beworben haben, oder sich für ein Studium bei uns interessieren zu einem Intensiv Workshop Tag für Studieninteressierte ein.

An diesem Tag habt ihr die Gelegenheit, uns hauptamtlich Lehrende kennenzulernen. Ihr werdet mit uns Musik machen, Unterricht bekommen, und noch mehr über die Aufnahmeprüfung erfahren.

Wer richtet den Workshop aus?

- Sebastian Sternal, Prof. für Jazzklavier und Leiter der Jazzabteilung

 

- Jesse Milliner, Prof. für Jazz Komposition und Arrangement

 

- Claudius Valk, Prof. für Jazz Saxophon

 

- Alexander Gelhausen, Prof. für Jazz Gesang

 

- Marc Muellbauer, Prof. für Jazz Kontrabass

 

An wen richtet sich der Workshop?

- Alle Instrumentalist*innen und Sänger*innen, die sich bei uns zur Aufnahmeprüfung angemeldet haben, dies in Betracht ziehen, oder mit dem Gedanken spielen, es vielleicht im Folgejahr zu versuchen.

- Ihr fühlt Euch zu keiner dieser Gruppen zugehörig, möchtet aber gerne teilnehmen? Kontaktiert uns und wir schauen, was wir für Euch tun können! 

Wie lange geht der Tag?

- Der Jazz-Intensiv-Workshop geht von 10-17 Uhr am Sonntag 1. März 2026. Falls ihr zeitlich begrenzt seid, könnt ihr auch nur Teile davon wahrnehmen, bitte sprecht vorher mit uns, damit wir planen können.

Was bieten wir an?

- Masterclasses mit Unterricht, Ensemblespiel

- Wir zeigen euch die Mainzer Hochschule für Musik: die Ensembleräume, den Roten Saal, die Black Box, das Tonstudio…

- Wir geben ein kleines Coaching zur Eignungsprüfung. Dort erklären wir euch den Ablauf der Prüfung, beantworten Eure wichtigsten Fragen und geben Euch Tipps, wie ihr mit solchen Situationen am besten umgehen könnt.

- Und natürlich werden auch Studierende aus der Abteilung da sein, die euch mehr erzählen können was hier so los ist.

Was kostet das?

- Nichts! Der Intensiv Workshop Tag ist für die Teilnehmenden völlig kostenlos.

Wir sind gespannt darauf, Euch kennenzulernen! 

ANMELDUNG per email an marcmuellbauer@uni-mainz.de

Anfahrt Intensivkurs:

Die Hochschule liegt unmittelbar an einer Bus- und Straßenbahnhaltestelle (Friedrich von Pfeiffer-Weg) und ist bequem in 10 Minuten vom Mainzer Hauptbahnhof mit den Straßenbahnlinien 51, 53, 59 oder den Buslinien 54, 55, 56, 75, 650 aus zu erreichen.

 

 

Und - wie in 2025 auch, die JAZZ SUMMER SCHOOL:

JAZZ SUMMER SCHOOL: Basic & Intermediate Level

2026 zum zweiten Mal in Kooperation mit der Landesmusikakademie Rheinland Pfalz

Die Summer School ist ein jährlich stattfindendes intensives Coachingprogramm für Jugendliche und junge Erwachsene, die bereits grundlegende Fähigkeiten auf ihrem Instrument erworben haben und ihr Spiel in der Pop- und Jazzmusik verbessern möchten. Veranstaltet von der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz in enger Kooperation mit dem Jazz Campus an der Hochschule für Musik Mainz, richtet sich die Summer School an Jugendliche, die ihr Instrument bereits grundlegend beherrschen, aber noch keine größeren Berührungspunkte mit den Themen Improvisation und Ensemblespiel in einer Jazzcombo hatten und hier Erfahrungen und Input sammeln möchten.


In einem kompakten 3-tägigen Kursprogramm für die jungen, ambitionierten Musiker:innen, welche ihr Instrument schon routiniert spielen und mehr über Jazz lernen möchten, sind folgende Module enthalten:

•    Unterricht am Instrument im Masterclass-Prinzip
•    Combo-Coaching wahlweise im Basic oder Advanced Level
•    Jazztheorie und Rhythmus Training

Die Dozent:innen sind allesamt renommierte Musiker:innen aus dem Umfeld der Hochschule für Musik Mainz. Neben den Kursen gibt es die Möglichkeit für abendliche Jam Sessions mit den anderen Kursteilnehmer:innen. Angesprochen sind junge Musiker:innen aus Rheinland-Pfalz und darüber hinaus, die Klavier, Bass, Gitarre, Schlagzeug, Saxofon, Trompete oder Posaune spielen oder Gesang als Instrument gewählt haben.

So 24.07.2026, 14:00 bis Mi.29.07.2026, 10:00 (wer möchte kann natürlich auch Dienstag nach dem Abschlusskonzert abreisen)

Abschlusskonzert: Di 28.07.2026, 19:30

Anmeldung und Infos HIER

Veranstalter: Landesmusikakademie RLP in enger Kooperation mit dem Jazz Campus Mainz

Teilnahmevoraussetzung:

  • Jazz-Workshop in der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz in Koblenz-Engers (3 Tage)

für Teilnehmende zwischen 14-23 Jahren und zumindest drei Jahren Spielpraxis (sichere Beherrschung des Instruments, grundlegende Erfahrung im Zusammenspiel mit anderen z.B. in einer Schulbigband oder Schülerband). Jazzerfahrung ist nicht notwendig. Auf Antrag kann der Freundeskreis der Landesmusikakademie einen Zuschuss in Höhe von 50% der Kursgebühr gewähren.

Anfahrt Jazz Workshop Landesmusikakademie

mit der Bahn:

Zielbahnhof ist Engers.
Von dort ca. 10 Minuten Fußweg nach links der Beschilderung folgend.

Wenn eine Anreise nur nach Neuwied (Hauptbahnhof) möglich ist, ab Bahnhof Neuwied mit dem Bus (Linien: werktags 54, 67, 107; sonn- und feiertags 70, 71, 107) nach Engers fahren, Haltestelle Engers Alleestraße. Dort ist Schloss Engers sichtbar, ab dem Schloss der Beschilderung nach links folgen.

mit dem Auto:

a) linksrheinisch reist man über die A61 bis zum Autobahnkreuz Koblenz und wechselt auf die A48 Richtung Frankfurt / Koblenz. Unmittelbar nach der Rheinbrücke verlässt man die Autobahn und fährt auf der B42 Richtung Bendorf / Neuwied. Abfahrt Neuwied-Engers.

b) rechtsrheinisch reist man über die A3 zum Dernbacher Dreieck und wechselt dort auf die A48 Richtung Trier. Unmittelbar vor der Rheinbrücke verlässt man die Autobahn und wechselt auf die B42 Richtung Bendorf/Neuwied. Aus Richtung Koblenz / Vallendar kommt man ebenfalls über die B42 Abfahrt Neuwied-Engers.

Bass & Gitarre: Franzi Aller

Franzi Aller spielt Kontrabass und E-Bass. In den letzten Jahren hat sie sich in verschiedensten Formationen bewegt – vom Jazzquartett mit Tony Lakatos über die experimentellen Indie-Jazz-Rock-Band Conic Rose bis hin zu orchestralen Formationen. Ihr Abitur legte sie am Landesmusikgymnasium Montabaur im Fach Gitarre ab. Danach studierte sie an der Hochschule für Musik Mainz, unter anderem Komposition bei Jesse Milliner. Seit 2019 ist sie u.a. Mitglied des Stegreif Orchesters und wirkte in verschiedenen Besetzungen in zahlreichen Studioproduktionen und Konzerten mit, sowohl als Bassistin als auch als Komponistin und Arrangeurin eigener Werke.

Klavier: Ulf Kleiner

Ulf Kleiner spielt Klavier, seitdem er denken und laufen kann. Aufgewachsen in der oberfränkischen Wagner-Stadt Bayreuth hatte er die Jazzplattensammlung seines Vaters als alternativen Wegweiser an der Seite. Nach einem Studium an der Uni Mainz blieb er - nun selbst Dozent für Jazzpiano - der HFM und der Stadt treu. Er spielt u.a. bei Fola Dada, DePhazz, Joo Kraus und arbeitet/e mit Jeff Cascaro, HR Bigband, Charlie Nariano, Ian Pooley u.v.a.
Er ist Produzent diverser Alben, aktuell die Alben von Fola Dada und Caro Trischler, die beide 2025 erscheinen. Im März 2020 erschien Ulf Kleiners erstes Piano-Album ‚PIANOSKOP‘.

Drums: Thomas Sauerborn

Thomas Sauerborn ist ein in Köln ansässiger Schlagzeuger, Komponist und Bandleader, sowie Hauptfachdozent für Jazz-Schlagzeug an der Hochschule für Musik in Mainz. Er studierte am Conservatorium van Amsterdam (CvA), an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln (HfMT) und am Rytmisk Musikkonservatorium (RMC) in Kopenhagen. Sein künstlerisches Schaffen verbindet eine tiefe Leidenschaft für Improvisation mit der Erforschung neuer Klangwelten, etwa in seinem ersten Soloalbum [zimbel] (2024), das er auf der Cologne Jazzweek 2024 präsentierte. Neben seinem Debütalbum KYIWI (2021) ist er Mitbegründer des Labels Anunaki Tabla und aktiv in Projekten wie Das Ende der Liebe, Mount Meander und Trio Pollon. Sauerborn ist ein fester Bestandteil der deutschen Jazz- und Improvisationsszene und trat bereits weltweit auf.

Gesang: Alex Gelhausen

Alexander Gelhausen studierte Musik- und Kunsterziehung an der Universität Köln sowie Jazzgesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Seit 2001 lehrt er an der Hochschule für Musik Mainz und leitet seit 2010 den Bereich Gesang in der Abteilung für Jazz- und Popularmusik. 2020 wurde ihm in Anerkennung seiner Leistung vom Päsidenten der Johannes Gutenberg-Universität der Ehrentitel "Außerplanmäßiger Professor" verliehen.
Alexander Gelhausen singt seit vielen Jahren in unterschiedlichen Formationen von Duo über Quartettformationen, Bigbands bis hin zum WDR Rundfunkorchester. Zudem arbeitet er als Sprecher, gibt Workshops und hält Vorträge zu Themen wie Stimmbildung, gesanglicher Ausdruck, Stimmvibratotechniken, Rhythmusschulung und vokale Improvisation, u.a. an der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz.

Saxofon: Thomas Bachmann

Thomas Bachmann ist Diplom-Saxophonist und -Musik- pädagoge.
1993 erhielt er den „Förderpreis Musik“ der Johannes Gu- tenberg Universität Mainz. Dort ist er seit 1995 als Dozent für Jazz-Saxophon, Improvisation und Ensemble tätig. 1997 studierte Bachmann in David Liebman ́s „Saxophone Masterclass“ in Stroudsbourgh, Pennsylvania, USA. Seit über 20 Jahren gibt er Konzerte mit seiner eigenen Formation „Thomas Bachmann Group“ und ist Sideman u. a. in der Frankfurt Jazz Big Band und im Bob Degen Quartett. Von 1998 bis 2006 spielte Bachmann Produktionen und Konzerte in der hr -Big Band. 

Posaune/Blechbläser: Carlotta Armbruster

Die Posaunistin und Bandleaderin Carlotta Armbruster ist fester Bestandteil der Kölner Jazzszene. Nach einem Vorstudium an der HMdK Stuttgart bei Johannes Lauer und dem Gewinn des Hauptpreises beim Bundeswettbewerb „Jugend jazzt“ 2022 begann sie ihr Bachelorstudium an der HfMT Köln bei Shannon Barnett, Niels Klein und Robert Landfermann. Sie spielt Konzerte sowohl mit eigenen Projekten, ist aber auch in zahlreichen anderen Formationen wie der Samuel Restle Bigband oder des Nico Klöffer Trios aktiv. Ihr stilistisches Spektrum reicht von frei improvisierter Musik über Triobesetzungen bis zu Largeensembles und Bigbands. Von 2023-2024 war sie Mitglied des Bundesjazzorchesters sowie 2023 des Euroradio Jazzorchestra, mit dem sie in Litauen tourte. Sie spielte außerdem Konzerte mit der HR und WDR Bigband, auf Festivals wie der Cologne Jazzweek und in Ländern wie Ecuador und Montenegro.

foto: Gerhard Richter

Organisation und Umsetzung: Niklas Schumacher

Niklas Schumacher studierte Kontrabass, E-Bass und Tuba an der HfM Mainz, an der er sich aktuell in den letzten Zügen seines künstlerischen Masterstudiums befindet. Er spielt vorrangig mit dem Frankfurt Jazz Collective FÄZZ, der deutschtürkischen Rockband Ahtapot und seinem eigenen Jazz-Trio AZURIA und unterrichtet zudem privat sowie am Peter-Cornelius-Konservatorium der Stadt Mainz.

 

marvinfuchs.de

 

Künstlerische Leitung: Marc Muellbauer

Der in London geborene und in Berlin lebende Marc Muellbauer ist Bassist, Komponist und Bandleader. Seine musikalische Laufbahn reicht vom zeitgenössischen Jazz mit dem Julia Hülsmann Quartett und -Trio, dem Eva Klesse Quartett, dem Wood & Steel Trio und dem Lisbeth Quartett über elektronische Musik mit Moritz v. Oswald bis hin zu Studioarbeit für Filmmusik, der Zusammenarbeit mit Singer-Songwritern und zeitgenössischer klassischer Musik. In den letzten Jahren hat er sich auch verstärkt der Aufnahme und dem Mixen eigener Musik sowie anderer Jazzprojekte gewidmet. Muellbauer ist ein passionierter Komponist und wirkt nicht nur am Quartett, sondern auch am Julia Hülsmann Trio, seiner neunköpfigen Band Marc Muellbauer’s Kaleidoscope und dem Wood and Steel Trio mit. 2025 erschien „Under The Surface“ mit dem Julia Hülsmann Quartett, seine neunte Aufnahme beim Münchner Label ECM. Das Vorgängeralbum „The Next Door“ brachte der Band den renommierten Deutschen Jazzpreis für das Instrumentalalbum des Jahres 2021 ein. Muellbauer ist derzeit Professor für Jazz-Kontrabass an der Hochschule für Musik Mainz, und ist der künstlerische Leiter der Jazz Summer School.

foto: Volker Beushausen